Damals



Gegründet wurde die Spedition Flamm 1945 in den Jahren der Nachkriegszeit.

 

Der Vater des jetzigen Geschäftsführers, Karl Flamm, begann mit einem selbst gefertigten Traktor und einem Anhänger Holztransporte vom Schwarzwald in den Reutlinger Raum durchzuführen. Alles was nach den Kriegsjahren für den Wiederaufbau benötigt wurde, wurde transportiert.

 

Zwei Jahre später, 1947, hatte es der Firmengründer mit viel "schwäbischem Fleiß" zu seinem ersten richtigen LKW gebracht. Ein Opel Blitz, damals noch mit einem Führerhaus aus Holz und Presskarton, bildete die Basis für den weiteren Aufstieg.

 

Anfang der 50 er Jahre war es endlich soweit: Der erste Fernverkehrs-Zug, ein Mercedes mit Anhänger wurde angeschafft. Dem "Daimler" wie es im "Musterländle" allerorten heißt, ist die Spedition Flamm bis heute treu geblieben.

 

Mit dem neuen LKW und den weiteren, die ihm noch folgen sollten, war das entstandene Fuhrunternehmen auf Wachstumskurs. Für die Industrie wurde Papier, Verpackungsdosen, Leinen und Maschinen hauptsächlich nach Hamburg, Bremen oder ins Rhein-Ruhrgebiet gefahren. Rückladungen bestanden aus Stahl, Baumaterial oder See-Einfuhrgut.

 

Der Bau des ersten Gebäudes, einer Garage für LKW, die auch zum Güterumschlag, als Lagerhalle oder bei Reparaturen als Werkstatt Verwendung fand, wurde 1949 realisiert. Zehn Jahre nach Gründung des Unternehmens machte die stetige Erweiterung des Personalstamms die Errichtung eines weiteren Bürogebäudes nötig. Durch den Bau einer Speditionsanlage mit Umschlagslager, Lagergebäude und Bürogebäude wurde Flamm endgültig vom Fuhrunternehmen zur Abfertigungsspedition bestellt.